Die schwebende Kragarmtreppe

Kragarmtreppen – der frei schwebender Stiegenaufgang: Reduzierung auf das Wesentliche

Man spricht von einer Kragarmtreppe, wenn eine Treppe auf das absolut Notwendige – die Trittstufen – reduziert wird: Die frei in den Raum ragenden Stufen wirken, als ob sie schweben würden. Hinter dieser Leichtigkeit steckt eine Treppen-Konstruktion, die viel Know-How im Treppenbau erfordert. Der schwebende Stiegenaufgang vermittelt architektonische Eleganz und edles Design in Ihrem Wohnraum.

Begriffserläuterung einer Kragarmtreppe

Der Name leitet sich vom Kragarm her, dem einseitig eingespannten Bauteil des Tragwerks, das in der Wand verankert ist. Die einzelnen Stufen werden mit Schwerlastankern in der Wand befestigt, diese werden von den Kragarmstufen vollständig ummantelt. Alternative Bezeichnungen für die Kragarmtreppe lauten „Kragstufentreppe“ oder „Treppe mit frei auskragenden Stufen“. Gelegentlich ist auch von einer „Tragwerktreppe“ die Rede – dieser Begriff ist jedoch schwammig, da auch Bolzentreppen und Holmtreppen zu den Tragwerktreppen zählen.

„Schwebende“ Konstruktion mit anspruchsvoller Statik

Das leichte, elegante Design mit den scheinbar aus der Wand wachsenden Stufen trügt: Hinsichtlich der Statik zählen Kragarmtreppen zu den anspruchsvollsten Treppentypen. Dennoch lassen sie sich an jeder stabilen Wand aus Beton oder Sichtbeton befestigen – dabei muss es sich nicht notwendigerweise um eine tragende Wand handeln. Aus diesem Grund lässt sich eine Kragstufentreppe auch nachträglich montieren.

Kragarmtreppe kommen in unterschiedlichen Anwendungen und Ausführungen zum Einsatz. Geradlinige oder gewendete Treppen mit oder ohne Podesten.

Absturzsicherung für Kragarmtreppen

Das Design der Kragarmtreppen besticht durch den freien Blick auf die aus der Wand auskragenden Stufen. Die Kragarmtreppen werden daher häufig mit transparenten Geländerkonstruktionen eingebaut. Glasgeländer oder Edelstahlgeänderlösungen sind dezent und unauffällig.